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Komplexität reduzieren

Bick,W.:Komplexität reduzieren
Autor: Werner Bick / Susanne Drexl-Wittbecker
Verfügbarkeit: Auf Lager.
Veröffentlicht am: 25.04.2008
Artikelnummer: 1395076
ISBN / EAN: 9783932298349

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

49,00 €
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Zusatzinformation

Produktbeschreibung

Kennzahlen sollten Komplexität mindern, nicht die Komplexität treiben. Allerdings erweist sich das in der Praxis häufig als Wunschdenken. Untersuchungen haben ergeben, dass für eine Vielzahl von Kennzahlen gar keine brauchbaren Basisdaten vorliegen - entweder sind die Daten nicht erfasst oder nicht auswertbar. Damit steigt die Gefahr falscher Interpretationen, der Überblick geht verloren, die Verwirrung nimmt zu. Mit einem Wort: Die Komplexität steigt.§§ Komplexität im Produktentstehungsprozess: Die Entstehung und Entwicklung von Produkten gehört seit jeher zu den komplizierten Aufgaben im Unternehmen. Lange Zeit verzichtete man deshalb darauf, diesen Prozess unter Effizienzgesichtspunkten zu organisieren, um die kreativen Kräfte nicht zu sehr einzuschränken. In den Jahren 2000 bis 2003 allerdings machten sich die Unternehmen verstärkt daran, so genannte Phasenmodelle zu definieren, mit denen versucht wurde, die Produktentstehung weitgehend zu systematisieren und zu standardisieren. Damit konnte die früher vorherrschende Komplexität zumindest im Modell eingedämmt werden. Kontraproduktiv war allerdings, dass die Phasenmodelle sehr abstrakt und realitätsfern formuliert waren - in der Praxis wurden sie deshalb häufig ignoriert oder umgangen. Eine weitere Schwachstelle der Phasenmodelle war neben dem hohen Grad an Abstraktion, dass sie zwar branchenspezifisch, nicht aber unternehmensspezifisch ausgelegt waren. So gingen viele Modelle an der Wirklichkeit einzelner Unternehmen vorbei und kamen über den Konzeptstatus praktisch nie hinaus. Der "Sündenfall" der Komplexität trat mit der zunehmenden "Taylorisierung" des Produktentstehungsprozesses ein. Um die oben geschilderten Schwächen zu überwinden, wurde die Produktentstehung in vielen Unternehmen auf zahlreiche (eher: zahllose) Einzelschritte und Verrichtungen heruntergebrochen. So entstanden Ablaufpläne, bei denen bis zu 300 Punkte pro Meilenstein abgefragt werden müssen, die dann teilweise noch von den Verantwortlichen zu bestätigen sind. Mit dieser Maßnahme wurde die ursprüngliche Idee der Phasenmodelle, die Produktentstehung zu standardisieren und zu vereinfachen, in ihr Gegenteil verkehrt. Die Folge: nicht zu beherrschende Komplexität.

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